Eisbahn Bundesplatz


3534033 SIMAP - 09.01.2013
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Ausschreibung - Quelle: SIMAP)
- Verfahrensart:  Offenes Verfahren
- Auftragsart:  Dienstleistungsauftrag
- Dem WTO-Abkommen unterstellt:  Nein

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle
Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie; Polizeiinspektorat
Beschaffungsstelle/Organisator
Fachstelle Beschaffungswesen Stadt Bern
Hrn. Anton Funk
Schwanengasse 14
3011 Bern
Schweiz
Telefon: +41 31 321 65 30
Fax: +41 31 321 73 42
E-Mail: beschaffungswesen@bern.ch
URL: www.bern.ch/beschaffungswesen
1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken
Fachstelle Beschaffungswesen Stadt Bern
Schwanengasse 14
3011 Bern
Schweiz
Telefon: +41 31 321 65 30
Fax: +41 31 321 73 42
E-Mail: beschaffungswesen@bern.ch
1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen
25.01.2013
Bemerkungen: Fragerunde: Fragen sind innerhalb dieser Frist auf www.simap.ch einzureichen; die Beantwortung der anonymisierten Fragen erfolgt am 01.02.2013 auf www.simap.ch.
1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes
Datum: 05.03.2013
Formvorschriften: Die Angebote sind innerhalb dieser Frist bei der Fachstelle Beschaffungswesen einzureichen (Abgabe oder A-Post, Stempel einer offiziellen Poststelle, firmeneigene Frankiermaschinen werden nicht anerkannt). Die Offerten sind im verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift "Eisbahn Bundesplatz" und dem Vermerk "Bitte nicht öffnen" einzureichen.
1.5 Art des Auftraggebers
Gemeinde/Stadt
1.6 Verfahrensart
Offenes Verfahren
1.7 Auftragsart
Dienstleistungsauftrag
1.8 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Nein

2. Beschaffungsobjekt
2.1 Art des Dienstleistungsauftrages
Andere Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie CPC: [26] Erholung, Kultur und Sport
2.2 Projekttitel (Kurzbeschrieb) der Beschaffung
Eisbahn Bundesplatz
2.4 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 45212211 - Bau von Eislaufbahnen
CPV: 55300000 - Restaurant- und Bewirtungsdienste
2.5 Detaillierter Aufgabenbeschrieb
Im Zusammenhang mit dem Projekt Eisbahn Bundesplatz schreibt die Stadt Bern die Bewirtschaftung einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Eisbahn auf einem Teil des Bundesplatzes für den Zeitraum von ca. Ende Dezember 2013 bis Anfang/Mitte Februar 2014 und für die Saison 2014/2015 mit Option um Verlängerung bis maximal 5 Jahre (jeweils ähnlicher Zeitraum) öffentlich aus. Daneben ist auch der Gastrobetrieb anzubieten.
2.6 Ort der Dienstleistungserbringung
Bern, Teil des Bundesplatzes (gemäss Situationsplan).
2.7 Aufteilung in Lose?
Nein
2.8 Werden Varianten zugelassen?
Ja
Bemerkungen: Gleichwertige Offertvarianten als Ergänzung zum Grundangebot sind zugelassen.
Es besteht die Möglichkeit der Variante "Synthetische Eisbahn" und/oder "Kunsteisbahn"
2.9 Werden Teilangebote zugelassen?
Nein
2.10 Ausführungstermin
Bemerkungen: Im Zeitraum von ca. Ende Dezember 2013 bis Anfang/Mitte Februar 2014 und für die Saison 2014/2015 mit Option um Verlängerung bis maximal 5 Jahre (jeweils ähnlicher Zeitraum).

3. Bedingungen
3.1 Generelle Teilnahmebedingungen
Anbieterinnen und Anbieter gelten als teilnahmeberechtigt, sofern keine Ausschlussgründe nach Art. 24 ÖBV vorliegen, u. a. sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
Das Angebotsformular muss vollständig ausgefüllt, datiert und unterzeichnet sein. Dem Angebot ist die ausgefüllte Selbstdeklaration samt Nachweisen beizulegen:
- Einhaltung der Gesamtarbeitsverträge oder bei deren Fehlen Gewährung von orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen (Leistungsortsprinzip).
- Erfüllung der Pflichten gegenüber der öffentlichen Hand, der Sozialversicherungen sowie den Arbeitnehmenden.

Zwischen dem Auftraggeber und dem Anbieter bestehen keine Forderungen aus vertraglichen oder ausservertraglichen Verpflichtungen, über deren Erledigung noch keine Einigung erzielt worden ist.

Es findet keine obligatorische Begehung statt. Den Unternehmungen wird jedoch empfohlen, sich über die örtlichen Verhältnisse ins Bild zu setzen.

> Allgemeines:

Für allfällige strafrechtliche und zivilrechtliche Haftungen gelten die gesetzlichen Straf- und Haftpflichtbestimmungen. Die Stadt lehnt jegliche Haftung ab, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung entsteht.

Falls durch unvorhergesehene Geschehnisse (Elementarereignisse, Unfälle, Spontankundgebungen etc.) die Durchführung der Veranstaltung beeinträchtigt oder verhindert wird, kann die Stadt Bern nicht haftbar gemacht werden.

Die Offerte kann als Variante mit Kunsteis und/oder als Variante mit synthetischem Eis eingegeben werden. Die Varianten werden einzeln bewertet.

Die Gewinnerin bzw. der Gewinner ist verpflichtet, die vom Veranstaltungsmanagement auferlegten Auflagen und Bedingungen einzuhalten und die von der Stadt Bern geforderten Konzepte zu einem späteren Zeitpunkt auf Verlangen hin einzureichen (Hygienekonzept, Abfallkonzept, Jugendschutzkonzept, Betriebskonzept für gewässerschutzrelevante Elemente). Zudem muss zu einem späteren Zeitpunkt eine gastgewerbliche Einzelbewilligung beantragt werden. Im Weiteren müssen - mit Ausnahme der Inanspruchnahme von öffentlichem Boden (Bundesplatz ist gebührenbefreit) - alle übrigen anfallenden Gebühren entrichtet werden.

Nach dem Zuschlagsentscheid des Gemeinderats ist innert 4 Monaten ein genereller Finanzierungsnachweis einzureichen.

> Erscheinungsbild:

Die zahlreichen öffentlichen Plätze in der Altstadt machen Bern zu einem qualitativ hochwertigen Veranstaltungsort für diverse temporäre Nutzungen. "Der Bundesplatz ist von der Symbolik her, nach dem Rütli am Vierwaldstättersee, ganz sicher der wichtigste Platz der Schweizerischen Eidgenossenschaft." Dieses Zitat von Alexander Tschäppät, Stadtpräsident hat sich in den letzten Jahren mehrfach bestätigt. Die Veranstaltungen geniessen den Vorteil einer attraktiven, repräsentativen, städtischen Atmosphäre auf dem Platz. Sie sollen deshalb die Würde und Atmosphäre des Ortes berücksichtigen, indem die Gestaltung des Mobiliars und der Einrichtungen der jeweiligen Veranstaltung ein qualitatives Erscheinungsbild aufweisen und diese sich zurückhaltend auf dem Platz einfügen.

> Beleuchtung:

Die abendliche und nächtliche Grundstimmung des Platzes ist zu wahren. Zusätzliche Leuchten sind für die Ausleuchtung der Eisbahn zulässig. Farbiges, blinkendes Licht (Discobeleuchtung) ist nicht erwünscht.

> Technische Anforderungen und Schnittstellen:

Nutzung Bundesplatz: Die technischen Richtlinien des Nutzungskonzeptes Bundesplatz sind einzuhalten. (vgl. in der Beilage: Nutzungskonzept Bundesplatz: Technische Richtlinien).

Situationsplan Bundesplatz: Die beiden beiliegenden Pläne dienen als Orientierungshilfe. Die Situation muss von der Betreiberin oder vom Betreiber vor Ort überprüft werden (vgl. in der Beilage 2 Situationspläne Bundesplatz).

Für den Passantinnen- und Passantenstrom muss südseitig des Bundesplatzes eine hindernisfreie Durchgangszone von mindestens 1.20 m bis 1.50 m gewährleistet sein. Auch nordseitig ist auf den Granitplatten eine hindernisfreie Durchgangszone von 1.50 m zu gewährleisten.

Die Betreibenden haben nachzuweisen, dass der Belag des Bundesplatzes durch die Einwirkung des Eises keinen Schaden nimmt. Es sind entsprechende Massnahmen vorzusehen.
Es wird im Weiteren darauf hingewiesen, dass die Aufbauphase auf dem Bundesplatz jeweils sehr kurz bemessen wird und Nachteinsätze deshalb die Regel sind. Die entsprechenden Bewilligungen für Nachtarbeit sind von der Veranstalterin oder vom Veranstalter einzuholen.

> Reinigung / Abfall:

Die Reinigung des Perimeters Eisbahn inkl. 1 m Umland ist durch die Veranstalterin bzw. den Veranstalter sicherzustellen. Die Abfallentsorgung ist durch die Veranstalterin bzw. den Veranstalter zu regeln. Die Entsorgung hat täglich stattzufinden (keine Deponie).

>Sicherheit:

Die Betreiberin bzw. der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass kein Wasser aus dem Perimeter auf die Strasse gelangen kann (Gefahr von Eisbildung).

> Gewässerschutz:

Die städtischen und kantonalen Gewässerschutzvorschriften sind einzuhalten. Im Rahmen der Bewilligung ist ein Betriebskonzept für gewässerschutzrelevante Elemente (Gastro, Toiletten und Eisproduktion) beim Veranstaltungsmanagement einzureichen. Insbesondere sind die Ausschlusspunkte an die Kanalisation zu definieren.

> Lärm:

Kühlaggregate dürfen keinen übermässigen Lärm verursachen.
3.5 Bietergemeinschaft
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die Federführung ist anzugeben.
3.6 Subunternehmer
Allfällige Subunternehmen sind mit der Offerteingabe anzugeben. Die Nachweise nach Art. 20 ÖBV sind durch die Subunternehmen bei der Fachstelle Beschaffungswesen einzureichen. Nachträglich beizuziehende Subunternehmen sind 3 Wochen vor Arbeitsaufnahme der Fachstelle Beschaffungswesen, unter Beilage sämtlicher Nachweise nach Art. 20 ÖBV, zu melden und bedürfen einer schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin.
3.7 Eignungskriterien
aufgrund der nachstehenden Kriterien:
- Für die Stadt Bern dürfen mit Ausnahme der Gebührenbefreiung für die Inanspruchnahme des öffentlichen Bodens auf dem Bundesplatz keine Kosten entstehen.
- Die Eisbahn muss für alle öffentlich zugänglich sein mit Ausnahme von maximal zwei Abenden pro Woche, wo die Eisbahn (inkl. Restaurant etc.) für geschlossene Gesellschaften (Ausschluss allgemeine Benützung) betrieben werden darf.
- Der Eintritt muss für die Öffentlichkeit gratis sein.
- Die Eisbahn darf nicht überdacht sein.
- Die gesamte Anlage muss behindertengerecht sein.
- Die Grösse der Eisfläche beträgt 600m2 +/- 5%. Die gesamte Nutzungsfläche darf die eingezeichnete Fläche gemäss Situationsplan nicht übersteigen, so dass die Durchführung des Wochenmarktes gewährleistet werden kann. Eine minimale Ausweitung in Richtung Süden (Strassenbereich) kann allenfalls in Absprache mit der Kantonspolizei unter Beachtung der verkehrspolizeilichen Voraussetzungen und der hindernisfreien Durchgangszone gewährt werden.
- Farbige und sich bewegende Lichter (blinkende Lichter, Discobeleuchtung etc.) sind als Beleuchtung nicht zugelassen.
- Im Gastrobereich muss zwingend Mehrweggeschirr verwendet werden.
- Es muss ein Sicherheitskonzept eingereicht werden (Fluchtwege, Notfälle, Evakuierung etc.).
- Die Veranstaltung muss über genügend sanitäre Anlagen verfügen.
- Der Nachweis eines ausreichenden Versicherungsschutzes ist zu erbringen.
- Die Sponsorinnen und Sponsoren müssen politisch und konfessionell neutral sein und dürfen weder mit sittenwidrigen noch mit diskriminierenden Tätigkeiten in Verbindung gebracht werden.
- Die Schlittschuhvermietung für das Publikum muss gewährleistet sein. Der Preis bewegt sich im Rahmen der Vermietung bei öffentlichen Eisbahnen.
- Die Anforderungen des Pflichtenhefts müssen eingehalten werden.

Alle Eignungskriterien müssen erfüllt werden. Deren Erfüllung ist schriftlich zu bestätigen.
3.8 Geforderte Nachweise
aufgrund der nachstehenden Nachweise:
Alle notwendigen Angaben, Unterlagen resp. Nachweise zu den Eignungskriterien.

Zur Bewertung der Zuschlagskriterien sind nebst dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen:
- Visualisierung Erscheinungsbild (Situationsplan mit Grösse und Lagen von Eisfläche, Mobiliar, Gastrobetriebe, Sanitäranlagen etc.)
- Visualisierung der Werbefläche
- Betriebskonzept
- ISO 14'000 oder vergleichbar (sofern vorhanden)

Art. 20 ÖBV:
- Selbstdeklaration mit den verlangten Nachweisen
- detaillierter Betreibungsregisterauszug
- Bestätigung der Steuerbehörden (MWSt, Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern)
- Bestätigung der Ausgleichskassen (AHV, IV, EO, ALV)
- Bestätigung der Pensionskasse (BV-Beiträge)
- Bestätigung der SUVA resp. BU/NBU
- Bestätigung Krankentaggeldversicherung (KTV) sofern in GAV vorgeschrieben
- Bestätigung der paritätischen Berufskommission bez. Einhaltung GAV (bei Branchen ohne GAV Bestätigung der Revisionsstelle bez. Orts- und Branchenüblichkeit sowie Lohngleichheit zwischen Mann und Frau)

Die Belege müssen von den Auskunftsstellen (Gemeinden, Kanton, Verbänden, Kassen usw.) unterzeichnet sein, dürfen nicht älter als ein Jahr sein und haben auszuweisen, dass alle fälligen Prämien bezahlt sind.

Da die Nachweise ab Ausstelldatum ein Jahr lang gültig sind und durch die Fachstelle Beschaffungswesen registriert werden, müssen die Nachweise nur einmal jährlich eingereicht werden. Den Firmen wird empfohlen, alle Nachweise zeitgleich bei den Auskunftsstellen zu bestellen.

Bei Bietergemeinschaften haben alle Beteiligten eine Selbstdeklaration auszufüllen und zu unterschreiben sowie die Nachweise zu erbringen.

Anbietende mit Geschäftssitz ausserhalb der Schweiz legen analoge Bestätigungen aus ihrem Land bei.

Zu den geltenden Arbeitsbestimmungen erteilen die beco (Berner Wirtschaft), Laupenstr. 22, 3011 Bern oder die paritätischen Berufskommissionen Auskunft.
3.9 Zuschlagskriterien
aufgrund der nachfolgenden Angaben:
 > Betriebskonzept (40%):

- Wann ist Eislaufen für die Öffentlichkeit möglich? 10%
5 Pkte: keine Einschränkung für Öffentlichkeit
4 Pkte: Einen Abend Einschränkung zw. Sonntag und Donnerstag
3 Pkte: Einen Abend Einschränkung am Freitag oder Samstag
2 Pkte: Zwei Abende Einschränkung zw. Sonntag und Donnerstag
1 Pkt: Zwei Abende Einschränkungen, mindestens eine davon am Freitag oder Samstag

- Legen Sie uns bitte ein Gastrokonzept vor (Angebot Ess- und Trinkwaren; Preise etc.) 10%
Gewichtung gemäss Legende

- Skizzieren Sie bitte kurz die Organisationsstruktur (Anzahl Angestellte, Geplanter Personaleinsatz, Schlittschuhvermietung, Zuständigkeiten der Schlüsselpersonen etc.) 10%
Gewichtung gemäss Legende

- Können Sie auftragsspezifische Referenzen vorweisen? 10%
Gewichtung gemäss Legende

Die Fragen werden wie folgt bewertet (sofern nicht bereits aufgeführt, wie die Bewertung erfolgt):

5 = ausgezeichnet
4 = gut bis sehr gut
3 = genügend
2 = ungenügend
1 = unbrauchbar
Nicht beantwortete Fragen werden mit 0 Punkte bewertet.

> Erscheinungsbild (20%):

- Weist die Ausgestaltung der Eisbahn (Gesamtanlage) ein qualitätsvolles Erscheinungsbild auf? 10%
Gewichtung gemäss Legende

- Ist die Werbung dezent gehalten? (Visualisierung beizulegen) 5%
Gewichtung gemäss Legende

- Wird dem Symbolgehalt, der Würde und dem spezifischen Charakter des offenen und übersichtlichen Bundesplatzes und der angrenzenden Gebäude Rechnung getragen? (Visualisierung beizulegen) 5%
Gewichtung gemäss Legende

> Ökologie (20%):

-- Variante Kunsteisbahn:

- Was für Strom wird für den Betrieb der Eisbahn eingesetzt? (Ziel: Möglichst umweltfreundliche Herstellung des Stroms) 4%
5 Pkte: 100% erneuerbar, zertifiziert naturemade star
3 Pkte: 100% erneuerbar, zertifiziert naturemade
1 Pkt: Bezug regulärer Strom

- Wie hoch ist der spezifische Stromverbrauch der Kälteanlage pro m2 Eisbahn bei einer Tagesmitteltemperatur von +3°C? (Ziel: Möglichst geringer Stromverbrauch der Eisbahn während des Betriebs)
4%
5 Pkte: Tiefster Verbrauch
1 Pkt: Höchster Verbrauch
Dazwischen linear interpoliert


- Was für ein Typ Kältemittel wird eingesetzt? (Ziel: Möglichst umweltfreundliches Kältemittel für den Betrieb der Kältemaschine zur Eisherstellung) 4%
5 Pkte: Tiefster Wert Global Warming Potential
1 Pkt: Höchster Wert Global Warming Potential
Dazwischen linear interpoliert

- Was für ein Typ Energieträger wird für die Wärmeversorgung im Gastrobetrieb und im Schlittschuhverleih eingesetzt? (Ziel: Möglichst umweltfreundliche Wärmeversorgung des Gastrobetriebs und des Schlittschuhverleihs)
4%
5 Pkte: Abwärmenutzung aus Kälteanlage
4 Pkte: Strom 100% erneuerbar, zertifiziert naturemade star
3 Pkte: Strom 100% erneuerbar, zertifiziert naturemade
1 Pkt: Fossile Energieträger oder regulärer Strom

- Können Sie mit einer Urkunde oder Beglaubigung nachweisen, dass Sie eine Zertifizierung von UMS haben? (Ziel: Unternehmen, das sich für umweltgerechte Abläufe im Betrieb und bei der Herstellung ihrer Produkte und Dienstleistungen einsetzt) 4%
5 Pkte: Alle Unternehmungen (Betreiber Kunsteisbahn, Gastrobetrieb, Reinigungsfirma) sind ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
4 Pkte: zwei Unternehmungen sind ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
3 Pkte: ein Unternehmen ist ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
1 Pkt: Kein zertifiziertes UMS

-- Variante Synthetische Eisbahn:

- Was für ein Typ Energieträger wird für die Wärmeversorgung im Gastrobetrieb und im Schlittschuhverleih eingesetzt? (Ziel: Möglichst umweltfreundliche Wärmeversorgung des Gastrobetriebs und des Schlittschuhverleihs)
4%
5 Pkte: Strom 100% erneuerbar, zertifiziert naturemade star
3 Pkte: Strom 100% erneuerbar zertifiziert naturmade
1 Pkt: Bezug regulärer Strom oder fossiler Energieträger

- Was für Materialien werden für die Systemkonstruktion der Eisbahn pro m2 verwendet? Angabe des Primärenergieverbrauchs für deren Herstellung? (pro Materialtyp und Menge pro m2) (Ziel: Möglichst umweltfreundliche Herstellung der Materialien der Kunststoffeisbahn) 10%
5 Pkte: Material mit tiefstem Primärenergieverbrauch für die Produktion
1 Pkt: Material mit höchstem Primärenergieverbrauch für die Produktion
Dazwischen linear interpoliert

- Welcher Typ und welche Menge Gleitmittel wird eingesetzt? Angabe in kg pro m2 und Tag (Ziel: Möglichst umweltfreundliche Betriebsmittel der Kunststoffeisbahn)? 2%
5 Pkte: Minimum Menge
1 Pkt: Maximum Menge
Dazwischen linear interpoliert
Umweltgefährdung gemäss Sicherheitsdatenblatt
5 Pkte: Geringste Gefährdung
1 Pkt: Höchste Gefährdung

- Können Sie mit einer Urkunde oder Beglaubigung nachweisen, dass Sie eine Zertifizierung von UMS haben? (Ziel: Unternehmen, das sich für umweltgerechte Abläufe im Betrieb und bei der Herstellung ihrer Produkte und Dienstleistungen einsetzt)? 4%
5 Pkte: Alle Unternehmungen (Produzent synthetisches Eis, Produzent Gleitmittel, Gastrobetrieb, Reinigungsfirma) sind ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
4 Pkte: drei Unternehmungen sind ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
3 Pkte: zwei Unternehmungen sind ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
2 Pkte: ein Unternehmen ist ISO 14'000 oder vergleichbar zertifiziert
1 Pkt: Kein zertifiziertes UMS

Alle Fragen werden wie folgt bewertet (sofern nicht bereits aufgeführt, wie die Bewertung erfolgt):

5 = ausgezeichnet
4 = gut bis sehr gut
3 = genügend
2 = ungenügend
1 = unbrauchbar
Nicht beantwortete Fragen werden mit 0 Punkte bewertet.

> Präsentation des Konzepts (20%):

Im Weiteren ist eine 45-minütige Präsentation des Konzepts pro Angebot inklusive Fragerunde vorgesehen. Diese wird nach dem Gesamteindruck bewertet (Bewertung analog andere Kriterien: 5 = ausgezeichnet / 1 = unbrauchbar). Zudem dient diese Präsentation zur Überprüfung der Bewertung der übrigen Zuschlagskriterien. Die Präsentation findet am 22. März 2013 statt.
3.10 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen
Kosten: keine
3.11 Sprachen für Angebote
Deutsch
3.12 Gültigkeit des Angebotes
6 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote
3.13 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen
unter www.simap.ch
Telefon:
Fax:
E-Mail:
URL:
Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 09.01.2013 bis 05.03.2013
Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch
Weitere Informationen zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen: Der fristgerechte Bezug der Ausschreibungsunterlagen über www.simap.ch gilt als Anmeldung zum Verfahren.

4. Andere Informationen
4.3 Verhandlungen
Technische Verhandlungen bleiben vorbehalten.
4.4 Verfahrensgrundsätze
Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.
4.5 Sonstige Angaben
Hierbei handelt es sich nicht um eine eigentliche öffentliche Beschaffung im rechtlichen Sinne, weshalb in erster Linie Verwaltungsrecht anwendbar ist (Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]). Das Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBG, BSG 731.2), die Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBV, BSG 731.21) sowie die Verordnung über das Beschaffungswesen der Stadt Bern (VBW, SSSB 731.21) sind demzufolge nicht anwendbar. Der Auftrag wird jedoch analog nach den Regeln des offenen Verfahrens ausgeschrieben. Durch die Teilnahme an der Ausschreibung erwerben sich die Anbietenden keinerlei Rechte auf Ausführung oder Vergütung irgendwelcher Art. Die Ausschreibung gilt als integrierender Bestandteil des Pflichtenheftes (vgl. Anhang).
Die Erstellung des Angebots wird nicht entschädigt.
4.6 Offizielles Publikationsorgan
www.simap.ch
Anzeiger Region Bern (Publikation 16.01.2013)
Amtsblatt des Kantons Bern (Publikation 16.01.2013)
4.7 Rechtsmittelbelehrung
Diese Ausschreibung kann nach VRPG innert 30 Tagen nach der ersten Publikation mittels Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen, angefochten werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten; greifbare Beweismittel sind beizulegen.

Fachstelle Beschaffungswesen

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Alle Daten und Verweise sind ohne Gewähr und haben keinerlei Rechtswirkung. Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend sind die vom seco mit einer elektronischen Signatur versehenen SHAB-Daten.