Erweiterung VS Stapfenacker, Projektwettbewerb für Generalplanerteams


3561317 SIMAP - 30.01.2013
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Ausschreibung - Quelle: SIMAP)
- Verfahrensart:  Offenes Verfahren
- Auftragsart:  Wettbewerb
- Dem WTO-Abkommen unterstellt:  Ja

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle
Stadtbauten
Beschaffungsstelle/Organisator
Fachstelle Beschaffungswesen Stadt Bern
Hrn. Anton Funk
Schwanengasse 14
3011 Bern
Schweiz
Telefon: +41 31 321 65 30
Fax: +41 31 321 73 42
E-Mail: beschaffungswesen@bern.ch
URL: www.bern.ch/beschaffungswesen
1.2 Teilnahmeanträge sind an folgende Adresse zu schicken
Fachstelle Beschaffungswesen Stadt Bern
Schwanengasse 14
3011 Bern
Schweiz
Telefon: +41 31 321 65 30
Fax: +41 31 321 73 42
E-Mail:
1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen
28.03.2013
Bemerkungen: Fragen sind innerhalb dieser Frist auf www.simap.ch einzureichen; die Beantwortung der anonymisierten Fragen erfolgt via www.simap.ch am 12.04.2013.
1.4 Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge
Datum: 28.06.2013
Formvorschriften: Formvorschriften: Die Bewerbungen sind innerhalb dieser Frist bei der Fachstelle Beschaffungswesen einzureichen (Abgabe oder A-Post, Stempel einer offiziellen Poststelle, firmeneigene Frankiermaschinen werden nicht anerkannt). Die Bewerbungen sind im verschlossenen Kuvert/Mappen mit der Aufschrift "Projektwettbewerb VS Stapfenacker" und dem Vermerk "bitte nicht öffnen" einzureichen und haben die Planunterlagen und das Verfassercouvert zu enthalten.

Das Modell ist bis 12.07.2013 beim wettbewerbsbegleitenden Architekten, Ernst Gerber Architekten + Planer AG, Güterstrasse 8, 3008 Bern einzureichen (Abgabe oder A-Post, Stempel einer offiziellen Poststelle, firmeneigene Frankiermaschinen werden nicht anerkannt).
1.5 Typ des Wettbewerbs
Projektwettbewerb
1.6 Art des Auftraggebers
Gemeinde/Stadt
1.7 Verfahrensart
Offenes Verfahren
1.8 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Ja

2. Wettbewerbsobjekt
2.1 Art der Wettbewerbsleistung
Architekturleistung
2.2 Projekttitel des Wettbewerbes
Erweiterung VS Stapfenacker, Projektwettbewerb für Generalplanerteams
2.4 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
BKP: 291 - Architekt
BKP: 292 - Bauingenieur
BKP: 294 - HLKK-Ingenieur
BKP: 295 - Sanitäringenieur
BKP: 293 - Elektroingenieur
BKP: 496.5 - Landschaftsarchitekt
BKP: 296.3 - Bauphysiker
2.5 Projektbeschrieb
Die Primarschule Stapfenacker wurde 1930-1931 durch den bedeutenden Berner Architekten Karl Indermühle erbaut und 1947 durch seinen Sohn Peter Indermühle erweitert. Die Schulanlage ist konsequent im Stil des "Neuen Bauens" gestaltet und gilt als eine der frühsten Schulbauten ihrer Art in der Schweiz.
Mit einem Erweiterungsbau in Minergie-P-Eco Standard soll die Schulanlage an die heutigen schulischen Bedürfnisse angepasst werden ohne die gestalterische Qualität des Bestands zu beeinträchtigen.
2.6 Realisierungsort
Stapfenacker, 3018 Bern-Bümpliz
2.7 Aufteilung in Lose?
Nein
2.8 Werden Varianten zugelassen?
Nein
2.9 Werden Teilangebote zugelassen?
Nein
2.10 Realisierungstermin
Bemerkungen: Geplanter Baubeginn: 2016
Geplanter Bezug: 2017

3. Bedingungen
3.1 Generelle Teilnahmebedingungen
Anbieterinnen und Anbieter gelten als teilnahmeberechtigt, sofern keine Ausschlussgründe nach Art. 24 ÖBV vorliegen, u.a. sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
Dem Wettbewerbsbeitrag ist die ausgefüllte Selbstdeklaration samt Nachweisen beizulegen:
- Einhaltung der Gesamtarbeitsverträge oder bei deren Fehlen Gewährung von orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen (Leistungsortsprinzip).
- Erfüllung der Pflichten gegenüber der öffentlichen Hand, der Sozialversicherungen sowie den Arbeitnehmenden.

Zwischen dem Auftraggeber und dem Anbieter bestehen keine Forderungen aus vertraglichen oder ausservertraglichen Verpflichtungen, über deren Erledigung noch keine Einigung erzielt worden ist.

Es findet eine obligatorische Begehung am 13. März.2013 von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Hauptzugang der Schulanlage Stapfenacker, Brünnenstrasse 40, 3018 Bern-Bümpliz.
3.5 Bietergemeinschaften
Projektgemeinschaften sind zugelassen, resp. Voraussetzung. Die Federführung ist anzugeben.
3.6 Subunternehmer
Allfällige Subunternehmen sind mit der Offerteingabe anzugeben. Die Nachweise nach Art. 20 ÖBV sind durch die Subunternehmen bei der Fachstelle Beschaffungswesen einzureichen. Nachträglich beizuziehende Subunternehmen sind 3 Wochen vor Arbeitsaufnahme der Fachstelle Beschaffungswesen, unter Beilage sämtlicher Nachweise nach Art. 20 ÖBV, zu melden und bedürfen einer schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin.
3.7 Eignungskriterien
aufgrund der nachstehenden Kriterien:
Teilnahmeberechtigt sind Generalplanerteams mit Kompetenzen in den Fachbereichen Architektur (Gesamtleitung), Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Bauphysik und Gebäudetechnikplanung (HLKSE), mit Geschäfts- oder Wohnsitz in der Schweiz oder einem Vertragsstaat des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen, soweit dieser Staat Gegenrecht gewährt. Alle beteiligten Firmen müssen die Anforderungen des öffentlichen Beschaffungswesens erfüllen. Dies bedeutet insbesondere die Bezahlung von Steuern und Sozialabgaben sowie die Einhaltung der Gesamtarbeitsverträge, oder bei deren Fehlen, das Gewähren von ortsüblichen Arbeitsbedingungen. Jedes teilnehmende Team muss an der obligatorischen Begehung vom 13. März 2013, 14.00-16.00 Uhr, vertreten sein.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, die zur Auftraggeberin oder zu einem Mitglied des unter Ziffer 3 aufgeführten Preisgerichts in einem beruflichen Abhängigkeits- bzw. Zusammengehörigkeitsverhältnis stehen oder mit einem solchen nahe verwandt sind.

Teilnahme an der obligatorischen Begehung vom 13. März 2013.

Alle Eignungskriterien müssen erfüllt sein.
3.8 Geforderte Nachweise
aufgrund der nachstehenden Nachweise:
Alle notwendigen Angaben, Unterlagen resp. Nachweise zu den Eignungskriterien sowie den generellen Teilnahmebedingungen.

Für die Überprüfung der Eignungskriterien müssen folgende Nachweise mit der Projektangabe im Verfassercouvert eingereicht werden (Art. 20 ÖBV):
- Vollständig ausgefüllte Selbstdeklaration mit den verlangten Angaben
- Detaillierter Betreibungsregisterauszug
- Bestätigung der Steuerbehörden bezüglich Bezahlung der Mehrwertsteuer
- Bestätigung der Steuerbehörden bezüglich Bezahlung der Gemeindesteuer
- Bestätigung der Steuerbehörden bezüglich Bezahlung der Staatssteuer
- Bestätigung der Steuerbehörden bezüglich Bezahlung der Bundessteuer
- Bestätigung der Ausgleichskassen (AHV, IV, EO, ALV, FAK)
- Bestätigung der Pensionskasse (BV-Beiträge)
- Bestätigung der SUVA resp. BU/NBU
- Bestätigung der paritätischen Berufskommission bezüglich Einhaltung des GAV (Gesamtarbeitsvertrag). Bei Branchen ohne GAV: Bestätigung der Revisionsstelle (oder der externen Treuhandstelle / Buchhaltung) bezüglich Einhaltung der orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen sowie bezüglich Einhaltung der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau

Die Belege müssen von den Auskunftsstellen (Gemeinden, Kanton, Verbänden, Kassen usw.) unterzeichnet sein, dürfen nicht älter als ein Jahr sein und haben auszuweisen, dass alle fälligen Prämien bezahlt sind.

Da die Nachweise ab Ausstelldatum ein Jahr lang gültig sind und durch die Fachstelle Beschaffungswesen registriert werden, müssen die Nachweise nur einmal jährlich eingereicht werden. Den Firmen wird empfohlen, alle Nachweise zeitgleich bei den Auskunftsstellen zu bestellen.

Falls eine Firma keine Angestellten beschäftigt, erübrigen sich folgende Nachweise:
- Bestätigung der Pensionskasse (BV-Beiträge)
- Bestätigung der SUVA resp. BU/NBU
- Bestätigung der paritätischen Berufskommission bezüglich Einhaltung des GAV (Gesamtarbeitsvertrag). Bei Branchen ohne GAV: Bestätigung der Revisionsstelle (oder der externen Treuhandstelle / Buchhaltung) bezüglich Einhaltung der orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen sowie bezüglich Einhaltung der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau

Bei Bietergemeinschaften haben alle Beteiligten eine Selbstdeklaration auszufüllen und zu unterschreiben sowie die Nachweise zu erbringen.

Anbietende mit Geschäftssitz ausserhalb der Schweiz legen analoge Bestätigungen aus ihrem Land bei.

Zu den geltenden Arbeitsbestimmungen erteilen die beco (Berner Wirtschaft), Laupenstr. 22, 3011 Bern oder die paritätischen Berufskommissionen Auskunft.

Überprüfung:
Die Selbstdeklarationsformulare und die Nachweise nach Art. 20 ÖBV werden durch die Fachstelle Beschaffungswesen der Stadt Bern unter Wahrung der strikten Anonymität überprüft.
3.9 Entscheidkriterien
aufgrund der nachfolgenden Angaben:
 Die eingereichten Projekte werden einer ganzheitlichen Beurteilung in den Bereichen Gesamtkonzeption, Architektur und Wirtschaftlichkeit unterzogen. Das Preisgericht beurteilt dabei im Einzelnen folgende Kriterien:

Gesamtkonzeption:
- Leitidee;
- Städtebauliche und erschliessungsmässige Disposition;
- Räumliche, gestalterische, funktionale Qualitäten der Umgebungsgestaltung (Landschaftsarchitektur).

Architektur:
- Räumliche, gestalterische, nutzungs- und erschliessungsmässige Qualitäten;
- Umgang mit dem schützenswerten Bestand;
- Konstruktive, energetische und ökologische Qualitäten.

Wirtschaftlichkeit:
- Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten.

Die Reihenfolge entspricht keiner Gewichtung.
3.10 Bedingungen für den Erhalt der Teilnahmeunterlagen
Kosten: keine
3.11 Sprachen für Angebote
Deutsch
3.12 Gültigkeit des Angebotes
6 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote
3.13 Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation
unter www.simap.ch
Telefon:
Fax:
E-Mail:
URL:
Teilnahmeunterlagen für die Präqualifikation sind verfügbar ab: 30.01.2013 bis 28.06.2013
Sprache der Teilnahmeunterlagen: Deutsch
Weitere Informationen zum Bezug der Teilnahmeunterlagen: Nach Ablauf dieser Frist werden die Wettbewerbsunterlagen (Wettbewerbsprogramm und Anmeldeformular) nicht mehr abgegeben. Der fristgerechte Bezug der Wettbewerbsunterlagen über www.simap.ch gilt nicht als Anmeldung zum Verfahren.

Die Anmeldung des vollständigen Generalplanerteams ist obligatorisch. Die schriftliche Anmeldung muss bis 22.02.2013 (lesbares Datum einer offiziellen Poststelle) an das Wettbewerbssekretariat mit dem Vermerk "Projektwettbewerb Ersatzneubau Stapfenacker" erfolgen.

Der elektronische Datenträger mit den Planungsgrundlagen und die Modellgrundlagen werden den Generalplanerteams anlässlich der obligatorischen Begehung abgegeben. Es findet kein Versand der elektronischen Datenträger und Gipsmodelle statt.

4. Andere Informationen
4.1 Namen der Mitglieder und der Ersatzleute der Jury sowie allfälliger Experten
Sachpreisrichterinnen und -Preisrichter
- Jörg Moor, Stv. Leitung Schulamt
- Martin Sahli, Schulleitung VS Stapfenacker

Fachpreisrichterinnen und -Preisrichter
- Heinrich Sauter, Dipl. Architekt ETH/SIA, Stadtbauten Bern (Vorsitz)
- Bernhard Aebi, Architekt HTL/SIA/FSAI; Aebi & Vincent Architekten AG Bern
- Peggy Liechti, Dipl. Architektin ETH/SIA; Liechti Graf Zumsteg Architekten Brugg
- Toni Weber, Landschaftsarch. HTL/BSLA; w + s Landschaftsarchitekten Solothurn
- Michael Althaus, Architekt HTL, Bereichsleiter a.i. Stadtbauten Bern

Ersatz Fachpreisrichter
- Ernst Gerber (extern), Ernst Gerber Architekten+Planer AG, Bern (Wettbewerbsbegleitung)
- Markus Kindler (intern), Projektleiter Stadtbauten Bern

Ersatz Sachpreisrichter
- Stephan Ribi, Stv. Schulleitung VS Stapfenacker

Expertinnen und Experten mit beratender Stimme
- Markus Waber, Vertretung Denkmalpflege Stadt Bern
- Gabriele Niedoba, Vertretung Stadtplanungsamt Bern
- Dieter Hunziker, Vertretung Stadtgrün Bern
- Sabine Gresch, Vertretung Freiraumplanung Stadtplanungsamt Bern
- Marco Waldhauser, Experte Haustechnik und Nachhaltigkeit, Waldhauser Haustechnik AG, Münchenstein
- Peter Zwick, Kostenplanung b+p baurealisation ag, Zürich
- Thomas Fritz, Quartiervertretung
- Christine Haldi, Expertin Basisstufe

Das Preisgericht behält sich vor, weitere Expertinnen / Experten beizuziehen.
4.2 Ist der Entscheid der Jury verbindlich?
Ja
4.3 Gesamtpreissumme
Für termingerecht eingereichte, vollständige und vom Preisgericht zur Beurteilung zugelassene Projekte stehen dem Projektwettbewerb zur Auszeichnung für Preise, Entschädigungen und Ankäufe eine Gesamtpreissumme von CHF 80'000.- exkl. MwSt. zur Verfügung.
4.4 Besteht ein Anspruch auf feste Entschädigung?
Nein
4.5 Anonymität
Der Wettbewerb wird anonym durchgeführt.
Die Selbstdeklaration und die Nachweise nach Art. 20 ÖBV werden von der Fachstelle Beschaffungswesen der Stadt Bern unter Wahrung der strikten Anonymität überprüft.
4.6 Art und Umfang der gemäss Wettbewerbsprogramm zu vergebenden weiteren planerischen Aufträge oder Zuschläge
Die Veranstalterin beabsichtigt, das Team des zur Ausführung empfohlenen Projekts mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen. Sie behält sich vor, die Phasen Ausschreibung und Bauleitung separat zu vergeben, falls das Siegerteam nicht über die nötige Erfahrung im Baumanagement verfügt. Dem Siegerteam werden mindestens 64.5% der Teilleistung zugesichert.

Die Beauftragung für die Weiterbearbeitung richtet sich nach der Praxis der Stadtbauten Bern. Grundleistungen gemäss SIA Ordnung 102/103/108 Ausgabe 2003 und Ordnung SIA 105 Ausgabe 2007. Siehe Pflichtenheft Punkt 2.7.
4.8 Besondere Bedingungen des Wettbewerbsverfahrens
Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.
4.9 Sonstige Angaben
Vorbehalt: Eine Auftragserteilung erfolgt vorbehältlich der Erteilung der Kredit- bzw. Baubewilligung.
4.10 Offizielles Publikationsorgan
www.simap.ch
4.11 Rechtsmittelbelehrung
Diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen nach der ersten Publikation mittels Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen, angefochten werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen, sie muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten; greifbare Beweismittel sind beizulegen.

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