Legacy-Telefonieservice für die kantonalen Schulen


5078783 SIMAP - 09.08.2016
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Zuschlag - Quelle: SIMAP)
- Verfahrensart:  Freihändiges Verfahren
- Auftragsart:  Dienstleistungen
- Dem WTO-Abkommen unterstellt:  Ja

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle
Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern
Beschaffungsstelle/Organisator
Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern
Beschaffung KAIO
Wildhainweg 9
3001 Bern
Schweiz
Telefon:
Fax:
E-Mail: beschaffung.kaio@fin.be.ch
URL:
1.2 Art des Auftraggebers
Kanton
1.3 Verfahrensart
Freihändiges Verfahren
1.4 Auftragsart
Dienstleistungen
1.5 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Ja

2. Beschaffungsobjekt
2.1 Projekttitel der Beschaffung
Legacy-Telefonieservice für die kantonalen Schulen
2.2 Dienstleistungskategorie
Dienstleistungskategorie CPC: 5
2.3 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 64210000 - Fernsprech- und Datenübertragungsdienste

3. Zuschlagsentscheid
3.2 Berücksichtigte Anbieter
Liste der Anbieter
Name: Swisscom (Schweiz) AG, Waldeggstrasse 51, 3097 Liebefeld, Schweiz
Preis: CHF 370'000.00
Bemerkung: Preisangabe für Vertragsdauer 3 Jahre
3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides
Bemerkung: Mit Vorankündigung vom 4. Juli 2016 (Meldungsnr. 922779) publizierte das Amt für Informatik und Organisation des Kantons Bern (KAIO) auf simap.ch was folgt:

"Ein Fernmeldediensteanbieter betreibt im Auftrag des KAIO seit 2010 den VoIP-Telefonieservice "BE-Voice" für die Kantonsverwaltung. Dieser wird im Rahmen eines Projekts bis Ende 2017 durch einen neuen UCC-Telefonieservice auf der Basis von Skype for Business abgelöst. Bis Ende 2020 werden aber noch einige kantonale Gymnasien und Berufsschulen mit BE-Voice bedient, weil die Umstellung auf UCC für sie technisch nicht realisierbar ist. Der Auftrag betrifft 450 bestehende Anschlüsse in 6 Schulen und rund 200 neu zu realisierende Anschlüsse für rund 10 Schulen, deren konventionelle Telefonieanlage abzulösen ist.

Das KAIO steht nun vor der Frage, ob die VoIP-Leistungen für die Schulen für die Zeit bis Ende 2020 öffentlich ausgeschrieben werden sollen. Das KAIO geht davon aus, dass aufgrund der Eignungskriterien am Markt geringes Interesse an diesem Auftrag besteht und die aufwändige Ausschreibung nicht wirtschaftlich wäre, weil ein neuer Anbieter anders als der bestehende bedeutende Migrations- und Initialaufwände auf sich nehmen müsste, die sich vor dem Hintergrund des begrenzten Volumens, der anspruchsvollen, heterogenen und dezentralen Benutzerlandschaft sowie der von vornherein beschränkten Auftragsdauer kaum lohnen.

Mit diesem RFI will das KAIO überprüfen, ob diese Annahme zutrifft oder ob Anbieter existieren, die die unten genannten Eignungskriterien erfüllen und daran interessiert sind, sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung um den Auftrag zu bewerben. Sollte das RFI zeigen, dass keine geeigneten und interessierten Anbieter existieren, behält sich das KAIO vor, den Auftrag für die noch verbleibenden vier Jahre freihändig dem bisherigen Anbieter zu vergeben.

Unternehmen, die an dem Auftrag potenziell interessiert sind, werden gebeten, sich bis zur Eingabefrist per Post oder E-Mail beim KAIO zu melden und dabei folgende Angaben zu machen:
- Angaben, die aufzeigen, wieso das Unternehmen die Eignungskriterien erfüllt.
- Allfällige Fragen des Unternehmens zur Ausgangslage

Das KAIO wird allfällige Interessenten in geeigneter Form mit weiteren Informationen versorgen und sie anschliessend einladen, sich innert noch anzusetzender Frist endgültig dazu zu äussern, ob sie sich in einer Ausschreibung um den Auftrag bewerben möchten."

Innert Frist hat nur ein Unternehmen, nämlich der bisherige Anbieter Swisscom, auf den RFI reagiert und sein Interesse bekundet. Damit ist erstellt, dass für den Auftrag mangels anderweitigem Interesse am Markt nur der bisherige Anbieter in Frage kommt.

Gemäss Art. 7 Abs. 3 Bst. c der Verordnung vom 16. Oktober 2016 über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBV, BSG 731.21) kann ein Auftrag freihändig vergeben werden, wenn auf Grund der technischen Besonderheiten des Auftrags nur eine Anbieterin oder ein Anbieter in Frage kommt. Weil diese Voraussetzungen wie vorstehend ausgeführt erfüllt sind, ist die freihändige Vergabe des Auftrags an Swisscom zulässig.

4. Andere Informationen
4.2 Datum des Zuschlags
Datum: 09.08.2016
4.5 Rechtsmittelbelehrung
Dieser Entscheid zur freihändigen Vergabe kann innert 10 Tagen seit der Publikation mit Beschwerde bei der Finanzdirektion des Kantons Bern, Münsterplatz 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Beschwerde muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten. Diese Publikation und greifbare Beweismittel sind beizulegen.

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Alle Daten und Verweise sind ohne Gewähr und haben keinerlei Rechtswirkung. Dies ist keine amtliche Veröffentlichung. Massgebend sind die vom seco mit einer elektronischen Signatur versehenen SHAB-Daten.