Neugestaltung Schlossplatz Aarau, Tiefbau- und Baumeisterarbeiten mit Werkleitungen


4045522 SIMAP - 28.03.2014
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Ausschreibung - Quelle: SIMAP)
- Verfahrensart:  Offenes Verfahren
- Auftragsart:  Bauauftrag
- Dem WTO-Abkommen unterstellt:  Nein

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle
Einwohnergemeinde Aarau, Stadtbauamt, Sektion Tiefbau
Beschaffungsstelle/Organisator
Stadtbauamt, Sektion Tiefbau
Rathhausgasse 1
5000 Aarau
Schweiz
Telefon: 062 836 05 24
Fax: 062 836 05 59
E-Mail: stadtbauamt@aarau.ch
URL: www.aarau.ch
1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken
Adresse gemäss Kapitel 1.1
1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen
04.04.2014
1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes
Datum: 22.04.2014
Uhrzeit: 12:00
Formvorschriften: Datum Poststempel A-Post
1.5 Art des Auftraggebers
Gemeinde/Stadt
1.6 Verfahrensart
Offenes Verfahren
1.7 Auftragsart
Bauauftrag
1.8 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Nein

2. Beschaffungsobjekt
2.1 Art des Bauauftrages
Ausführung
2.2 Projekttitel (Kurzbeschrieb) der Beschaffung
Neugestaltung Schlossplatz Aarau, Tiefbau- und Baumeisterarbeiten mit Werkleitungen
2.4 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 45112000 - Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
CPV: 45222000 - Oberbauarbeiten, außer Brücken, Tunneln, Schächten und Unterführungen
CPV: 45223000 - Bau von Konstruktionen und baulichen Anlagen
CPV: 45230000 - Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten
2.5 Detaillierter Projektbeschrieb
Das Projekt verfolgt das Ziel, den Schlossplatz zu erneuern und damit einhergehend eine den umliegenden Bauten und der Umgebung angemessene Neugestaltung zu realisieren. Der Platzcharakter wird gestärkt und die Vorzonen der Gebäude so formuliert, dass diese "am Platz" stehen und eine neue Adresse erhalten. Ebenso wird die Aufenthaltsqualität vor den wichtigen Einrichtungen verbessert. Wichtiger Bestandteil ist der Schlosspark, der sich heute aus einer Vielzahl von verschiedenen Teilbereichen zusammensetzt und nun eine einheitliche Gestaltung erhalten soll. Hier kommt es zum Zusammenwirken von Bereichen, die der Einwohner-, bzw. der Orstbürgergemeinde gehören und in einem weiteren Schritt mit privaten Flächen verbunden werden sollen.

Platzgestaltung
Der Platz öffnet sich durch den Rückbau der bestehenden Mauer zum neuen Museum hin, die Platzfläche erhält neu einen einheitlichen, veredelten Asphaltbelag. Durch das Aufheben der kleinteiligen Strukturen entsteht ein grosszügiger Platz, der allen Anrainern eine adäquate Vorfläche bietet. Die Vorzonen und Treppenlangen werden vereinheitlicht und im bereits am KUK vorhandenen Gneis ausgeführt.

Abschluss Sitzelement Schlosspark
Im hinteren Teil des Schlossparks entsteht ein als Absturzsicherung dienendes Sitzelement aus Kalksteinbeton. Dieses weist eine Länge von 25 Metern auf und macht im Grundriss einen Knick. Die Oberflächen werden nach Angaben des Landschaftsarchitekten teilweise gestockt, teilweise gestrahlt ausgeführt.

Abbruch der Lüftungselemente Bunkeranlage
Unter dem Park befindet sich eine Bunkeranlage (Erdüberdeckung ca. 50cm). Zwei der Lüftungs - Betonkonstruktionen sind nicht mehr in Benutzung und werden abgebrochen und verschlossen.

Abbruch bestehende Mauer und Mauererhöhung
Die bestehende Mauer wird im Bereich der neuen Treppenanlage abgebrochen. Der bleibende Teil dient als Absturzsicherung im Park und auf der Treppenanlage. Zu diesem Zweck muss die Mauer auf einigen Bereichen bis auf eine Höhe von 90 cm ab OK Gehweg erhöht werden. Die vorhandenen Gneisplatten werden vor der Erhöhung entfernt und anschliessend wiederverwendet.

Treppenanlagen
Bei den neuen Treppenanlagen vor dem Kino sowie auch gegenüber des Kultur- und Kongresshauses handelt es sich um Blockstufentreppen, teilweise wiederverwendet. Stufen und Platten werden auf Magerbeton fundiert. Im Bereich der abgeschrägten Mauer müssen zur Sicherstellung der Mauerstabilität Schleppplatten unter der Treppe erstellt werden.

Im Zuge der Arbeiten auf dem Platz werden gleichzeitig Werkleitungen saniert und erneuert.
2.6 Ort der Ausführung
Aarau, Schlossplatz
2.7 Aufteilung in Lose?
Nein
2.8 Werden Varianten zugelassen?
Nein
2.9 Werden Teilangebote zugelassen?
Nein

3. Bedingungen
3.7 Eignungskriterien
aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien
3.8 Geforderte Nachweise
aufgrund der in den Unterlagen geforderten Nachweise
3.9 Zuschlagskriterien
aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien
3.10 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen
Kosten: keine
3.11 Sprachen für Angebote
Deutsch
3.13 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen
unter www.simap.ch
Telefon:
Fax:
E-Mail:
URL:
Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch

4. Andere Informationen
4.7 Rechtsmittelbelehrung
1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht
erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim
Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40,
5001 Aarau, Beschwerde geführt werden.

2. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer
Anwältin bzw. einem Anwalt zu verfassen, welche(r) gemäss
dem Bundesgesetz über die Frei-zügigkeit der Anwältinnen
und Anwälte vom 23. Juni 2000 (Anwaltsgesetz, BGFA;
SR 935.61) zur Vertre-tung von Parteien vor Gericht berechtigt
ist.

Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine
Begründung enthalten, d.h. es ist

a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll,
und
b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere
Entscheidung verlangt wird.

3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss
den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten.

4. Eine Kopie der angefochtenen Ausschreibung ist der
Beschwerdeschrift beizulegen.

5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko
verbunden, d.h. die unterliegende Partei hat in der Regel die
Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen
Anwaltskosten zu bezahlen.

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