Teilprojektleitung im Projekt GGV ICT in der Migration JGK und Justiz


4033905 SIMAP - 20.03.2014
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Zuschlag - Quelle: SIMAP)

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle: Amt für Betriebswirtschaft und Aufsicht der Jusitz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern
Beschaffungsstelle/Organisator: Amt für Betriebswirtschaft und Aufsicht
Abteilung Informatik, zu Hdn. von Andreas Gertsch, Kramgasse 20, 3011 Bern, Schweiz, Telefon: 031 633 73 61, Fax: 031 633 73 60, E-Mail: andreas.gertsch@jgk.be.ch, URL www.jgk.be.ch

1.2 Art des Auftraggebers
Kanton

1.3 Verfahrensart
Freihändiges Verfahren

1.4 Auftragsart
Dienstleistungsauftrag

1.5 Gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Ja

2. Beschaffungsobjekt
2.1 Projekttitel der Beschaffung
Teilprojektleitung im Projekt GGV ICT in der Migration JGK und Justiz

2.2 Dienstleistungskategorie
Dienstleistungskategorie CPC: [7] Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten

2.3 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

3. Zuschlagsentscheid

3.2 Berücksichtigte Anbieter
Liste der Anbieter
Name: ACE project services ag, Walchstrasse 20, 3073 Gümligen, Schweiz
Preis: CHF 99'360.00
Bemerkung: Kostendach inkl. MwSt für Leistungen vom 01.01. bis 30.06.2014

3.3 Begründung des Zuschlagsentscheides
Begründung: Dieser Auftrag betrifft die Teilprojektleitung Technik im Projekt zur Zusammenführung der ICT-Grundversorgungsdienstleistungen (GGV ICT) der Finanzdirektion (FIN), der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion (JGK) und der Justiz des Kantons Bern auf der Basis der öffentlich ausgeschriebenen neuen TSE-Plattform BE und den damit verbundenen Dienstleistungen. Dieses Projekt läuft unter der Leitung des Kantonalen Amts für Informatik und Organisation (KAIO) .

Für die Führung und Leitung des Teilprojektes Technik in der Migration der JGK und der Justiz bedarf es ein Profil mit langjähriger Erfahrung in der Projektleitung Technik. Für den Zeitraum vom 01.01. bis 30.06.2014 wird die geforderten Dienstleistungen durch eine Mitarbeiterin der ACE project services ag erbracht. Die Umsetzung des Projektes GGV ICT erfolgt schrittweise und wird im Verlauf des Jahres 2014 abgeschlossen. Dies bedingt allenfalls eine Erhöhung des Kostendachs im Jahr 2014 (zurzeit im Schwellenwert einer freihändigen Vergabe) und hat zur Folge, dass der Vergabewert die Schwelle eines Einladungsverfahrens überschreitet. Eine Neuausschreibung wird nicht stattfinden, weil damit verbundene Verzögerungen und der Verlust von Expertenwissen nicht akzeptabel wären.

Die Auftragsvergabe an den gleichen Dienstleister (d.h. eine allfällige Vertragsverlängerung im 2014) ist aus Gründen der Erhaltung der Kontinuität der damit verbundenen IT-Dienstleistungen bis zum Abschluss des Projektes GGV ICT und der daraus resultierenden Betriebsaufnahme zwingend notwendig. In Anwendung von Artikel 6 Absatz 2 des Gesetzes vom 11. Juni 2002 über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBG, BSG 731.2) und gestützt auf Artikel 7 Absatz 3 Buchstabe f der Verordnung vom 16. Oktober 2002 über das öffentliche Beschaffungswesen (ÖBV, BSG 731.21) kann ein Auftrag freihändig vergeben werden, wenn es sich um Ersatz, Ergänzung oder Erweiterung bereits erbrachter Leistungen handelt, weil einzig dadurch die Kontinuität der Dienstleistungen gewährleistet ist. Aus diesen Gründen ist die Voraussetzung für die vorliegende Auftragsvergabe vollumfänglich erfüllt.

4. Andere Informationen

4.2 Datum des Zuschlags
Datum: 08.01.2014

4.4 Sonstige Angaben
Zur Information über die Vergaben im Projekt Informatikgrundversorgung JGK, Justiz und KAIO (GGV ICT):
- Publikation SIMAP 03.05.2013: Ausschreibung Terminal Server Plattform BE
- Publikation SIMAP 30.09.2013: Zuschlag Terminal Server Plattform BE (TSE BE)

4.5 Rechtsmittelbelehrung
Dieser Entscheid zur freihändigen Vergabe kann innert 10 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Bern mit Beschwerde bei der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion des Kantons Bern, Rechtsamt JGK, Münstergasse 2, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Beschwerde muss einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten. Diese Publikation und greifbare Beweismittel sind beizulegen.

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