DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173


2356209 SIMAP - 16.02.2010
Grund: Öffentliches Beschaffungswesen (Ausschreibung - Quelle: SIMAP)
- Verfahrensart:  Offenes Verfahren
- Auftragsart:  Lieferauftrag
- Dem WTO-Abkommen unterstellt:  Nein

1. Auftraggeber
1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers
Bedarfsstelle/Vergabestelle
zb Zentralbahn AG
Beschaffungsstelle/Organisator
zb Zentralbahn AG, Flottenmanagement
Herr Jürg Häsler
Eisenbahnweg 6
3860 Meiringen
Schweiz
Telefon: +41 51 221 33 30
Fax: +41 51 221 33 51
E-Mail: juerg.haesler@zentralbahn.ch
URL: www.zentralbahn.ch
1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken
zb Zentralbahn AG, Flottenmanagement
Vermerk: "DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173" und "NICHT ÖFFNEN"
Herr Jürg Häsler
Eisenbahnweg 6
3860 Meiringen
Schweiz
Telefon: +41 51 221 33 30
Fax: +41 51 221 33 51
E-Mail: juerg.haesler@zentralbahn.ch
1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen
12.03.2010
Bemerkungen: FRAGEN ZUR AUSSCHREIBUNG:
Fragen zu dieser Ausschreibung können versehen mit dem Vermerk "DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173" bis 12.03.2010 schriftlich oder per E-Mail an die Adresse gemäss Ziffer 1.1 gerichtet werden. Fragen, die nach diesem Termin eintreffen werden zwecks Gleichbehandlung der Anbieter nicht beantwortet. Fragen, Ergänzungen, Berichtigungen und Änderungen, die sich aufgrund der gestellten Fragen zur Ausschreibung ergeben, werden allen potenziellen Anbietern gleichzeitig anonymisiert schriftlich oder per E-Mail mitgeteilt.
1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes
Datum: 21.05.2010
Uhrzeit: 16:00
Formvorschriften: Eintreffend bei ZB für Direktabgabe gegen Ausstellung einer Empfangsbestätigung.
Wird das Angebot nicht direkt abgegeben, ist der Poststempel (Firmenfrankaturen gelten nicht als Poststempel) oder Strichcodebeleg einer schweizerischen Poststelle, bzw. bei ausländischen Anbietern der Empfangsbeleg einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung massgebend.
Einreichungsort siehe 1.2.
Bei der Übergabe des Angebotes an eine diplomatische oder konsularische Vertretung der Schweiz im Ausland sind die Anbieter verpflichtet, die Empfangsbestätigung der entsprechenden Vertretung per Fax (Nr. gemäss Ziffer 1.1) spätestens bis zum Abgabetermin an die Auftraggeberin zu senden.
Weitere Details siehe Ausschreibungsunterlagen.
Verspätete Angebote können nicht mehr berücksichtigt werden und werden ungeöffnet an den Absender zurückgesandt.
1.5 Art des Auftraggebers
Bund (Dezentrale Bundesverwaltung - öffentlich rechtliche Organisationen)
1.6 Verfahrensart
Offenes Verfahren
1.7 Auftragsart
Lieferauftrag
1.8 Gemäss WTO/GATT-Abkommen, resp. Staatsvertrag
Nein

2. Beschaffungsobjekt
2.1 Art des Lieferauftrages
Werkvertrag
2.2 Projekttitel (Kurzbeschrieb) der Beschaffung
DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173
2.3 Aktenzeichen / Projektnummer
1002336
2.4 Gemeinschaftsvokabular
CPV: 34611000
2.5 Detaillierter Produktebeschrieb
A. ALLGEMEINES
Die aktuell im Anlagenunterhalt der zb Zentralbahn AG (nachfolgend ZB genannt), eingesetzten Diesellokomotiven stehen über 40 Jahre im Dienst. Nebst der ansteigenden Störungsanfälligkeit führt die beschränkte Zugkraft sowie die niedere Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge immer mehr zu betrieblichen Problemen.
Die ZB hat deshalb beschlossen, eine Diesellokomotive für den Anlagenunterhalt auf dem Adhäsionsnetz BOB und MIB anzuschaffen. Das Fahrzeug muss über die Zahnstangenstrecken geschleppt werden können.
B. BESCHAFFUNGSGEGENSTAND
B1. Die ZB erwartet als Hauptangebot eine 2-achsige, meterspurige, Diesellokomotive für das Führen von Zügen und Rangieren mit Wagen und Arbeitsmaschinen, z.B. Schneeschleudern, auf den Adhäsionsstrecken der ZB.
B2. Gegenstand des Angebotes sind insbesondere Entwicklung, Konstruktion und Lieferung der betriebsbereiten, von den Behörden abgenommenen Lokomotive, Abnahme, Dokumentation, Instruktion, Ersatzteile und Abgabe eines entsprechenden Instandhaltungskonzepts. Die exakten Anforderungen an den Beschaffungsgegenstand sind im technischen Pflichtenheft (Teil 4 der Ausschreibungsunterlagen) samt Anhängen ersichtlich.
B3) ERSATZTEILE UND VERBRAUCHSMATERIAL
Die ZB erwartet ferner ein Angebot über empfohlene Ersatzteile und Verbrauchsmaterial und Garantie der Lieferung für 5 Jahre.
C. OPTIONSRECHTE DER ZB
Eine Option der freihändigen Vergabe nach Massgabe des Basisvertrages für zusätzliche Mengen und Leistungen und für eine Verlängerung des Vertrages für 5 Jahre mit Option auf weitere 5 Jahre nach Vertragsunterzeichnung wird ausdrücklich vorbehalten. Die ZB behält sich jedoch ausdrücklich das Recht vor, diese Option einzulösen bzw. den Auftrag dieser Leistungen nach Bedarf (auch nur teilweise) zu gegebener Zeit aufgrund der einschlägigen Bestimmungen über das öffentliche Beschaffungswesen anderweitig (im Wettbewerb) zu vergeben. Sowohl das Einlösen als die Aufteilung der Optionsleistungen bei einer möglichen Nachbestellung von weiteren Leistungen werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Die Bestimmungen des Basisvertrages, einschliesslich im Vertrag vereinbarter ursprünglicher Kostengrundlage, aller Ergänzungen und Änderungen aufgrund Einlösung von Optionen / Nachbestellrechte der ZB / Leistungsänderungen. Besondere Vereinbarungen und sonstigen Vertragsänderungen und -ergänzungen gelten grundsätzlich auch für die nachbestellten Leistungen; der Umfang der Leistungen, die Termine und die anderen Vertragspunkte werden in jedem Fall vor Inangriffnahme geklärt und auf der Grundlage eines detaillierten Angebotes in einem Nachtrag zum Vertrag schriftlich festgehalten.
D. BEZUGSBERECHTIGTE
Bezugsberechtigt für die obengenannten Leistungen sind die ZB AG und Beteiligungsgesellschaften der ZB AG sowie Railplus Bahnen (Verbund der meterspurigen Bahnen der Schweiz). (Vgl. Teil 3 kommerzielle Unterlagen).
E. NORMEN, VORSCHRIFTEN UND GESETZE
Die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe bzw. Vertragsunterzeichnung (bzw. Unterzeichnung der Nachträge bei allfälliger Einlösung der Optionen) gültigen einschlägigen Vorschriften, Normen und Regeln der ZB und UIC sind einzuhalten.
F. Weitere Details sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
2.6 Ort der Lieferung
ZB Meiringen
2.7 Aufteilung der Lose?
Nein
2.8 Werden Varianten zugelassen?
Nein
Bemerkungen: Varianten werden nur gemäss Ziffer 2.5 der Publikation und Teil 4 der Ausschreibungsunterlagen zugelassen. Andere Varianten und/oder Preisvarianten sind ausgeschlossen und werden nicht berücksichtigt.
2.9 Werden Teilangebote zugelassen?
Nein
2.10 Liefertermin
Beginn 01.08.2010 und Ende 31.12.2011
Bemerkungen: - Rechtskraft der Verfügungen der ZB vorbehalten.
- Inkrafttreten des Vertrages nach Vertragsunterzeichnung durch die Firma und ZB, voraussichtlich Mitte Juli 2010.
- Voraussichtlicher Liefertermin Dezember 2011.
- Weitere Details sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

3. Bedingungen
3.1 Generelle Teilnahmebedingungen
Gemäss Ziffer 3.7 der Publikation.
3.2 Kautionen / Sicherheiten
- Für das Angebot (Bid Bond): Keine.
- Abstrakte und unwiderrufliche sowie auf erstem Verlangen der ZB zahlbare Anzahlungsgarantie und Gewährleistungsgarantie einer erstklassigen und in der Schweiz domizilierten Bank oder Versicherungsgesellschaft. Zahlungsverpflichtungen des Garanten nach ZB-Musterformular. Der Anbieter hat in seiner Offerte den vorgesehenen Garanten mit genauen Angaben (Firmenname, Sitz bzw. Geschäftsstelle) zu nennen.
- Die Kosten für erforderliche finanzielle Sicherheitsleistungen sind im Angebot als separate Position zu offerieren.
- Weitere Rahmenbedingungen siehe Ausschreibungsunterlagen.
3.3 Zahlungsbedingungen
Für das Hauptangebot und die Option wird ein Gesamtpreisvertrag abgeschlossen mit folgender Vergütungsart:
Grundpreis des Fahrzeugs = Festpreis, der Teuerung angepasst (=Globalpreis). Nettopreis in CHF (Umfang gemäss Ziffer 3.3 nachstehend) inkl. aller Nebenkosten, MwSt separat ausgewiesen, Rabatt in Abzug gebracht.
ZAHLUNGSPLAN VARIANTE A:
1/3 der Vertragssumme nach Vertragsunterzeichnung und Leistung der Anzahlungsgarantie.
1/3 Abschlagszahlung bei Mitte der Lieferfrist und Leistung der Anzahlungsgarantie.
1/3 Schlusszahlung nach erfolgreicher Abnahme und Erhalt der Dokumentation sowie Leistung der Gewährleistungsgarantie.
ZAHLUNGSPLAN VARIANTE B:
33% der Vertragssumme nach Vertragsunterzeichnung und Leistung der Anzahlungsgarantie.
57% Abschlagszahlung voraussichtlich am 31.12.2010 nach Erhalt der Anzahlungsgarantie.
10% Schlusszahlung nach erfolgreicher Abnahme und Erhalt der Dokumentation sowie Leistung der Gewährleistungsgarantie.
Rechnungen mit Leistungsnachweis; Abschlagszahlungen; Arbeiten die der Anbieter für die Herstellung der offenen Abrechnung leistet, steht ihm keine spezielle Vergütung zu.
Weitere Bedingungen gemäss Vertragsentwurf (Teil 3 der Ausschreibungsunterlagen).
- Die Zahlungen erfolgen jeweils nach erfolgreicher Abnahme der vertraglich vereinbarten Teilleistungen am Erfüllungsort. Die vereinbarten Entwicklungs- und Engineeringleistungen werden erst nach der ausdrücklichen Freigabe durch die ZB Projektleitung ausgeglichen.
- 30 Tage 2% Skonto
- 60 Tage netto
- DDP Incoterms 2000
- Währung CHF oder Euro
- Keine Preisvarianten: Angebote mit anderen Vergütungsarten werden ohne weitere Bewertung ausgeschlossen.
- Der ZB steht es völlig frei, ohne Angaben von Gründen zu entscheiden, ob sie Zahlungsplan Variante A oder B wählen möchte.
- Weitere Bedingungen gemäss Teil 3 der Ausschreibungsunterlagen (kommerzielle Unterlagen.)
3.4 Einzubeziehende Kosten
Die Vergütung deckt alle Leistungen gemäss Ausschreibungspublikation und Ausschreibungsunterlagen ab, die für die Vertragserfüllung notwendig sind.
Durch die Vergütung abgedeckt sind insbesondere Dokumentationskosten, Spesen, alle Aufwendung zum Nachweis der vertraglich festgelegten bzw. zu erwartender Qualität der Lieferungen, Verpackungs-, Transport-, Versicherungs- und Abladekosten sowie sämtliche öffentliche Abgaben (Zoll, MWST, usw.).
Nicht erwähnte für die vertragliche Erfüllung notwendige übliche Kosten sind ebenfalls in der Vergütung enthalten.
Die MWST ist separat auszuweisen.
Weitere Details siehe Vertragsentwurf der ZB.
3.5 Bietergemeinschaften
nicht zugelassen
3.6 Subunternehmer
Subunternehmer sind zugelassen.
REGELUNGEN FÜR SUBUNTERNEHMER:
Es gelten in jedem Fall die Regelungen nachstehend sowie folgende Bedingungen:
- Der Generalunternehmer kann mehrere Subunternehmer vorschlagen.
- Subsubunternehmer sind nicht zugelassen.
- Werden einzelne Leistungen von Subunternehmer erbracht wird die Eignung des Anbieters für diese Leistungen aufgrund der Eignung des jeweiligen Subunternehmers geprüft.
- Die Eignungsnachweise des Anbieters und der Subunternehmer müssen mit dem Angebot des Generalunternehmers eingereicht werden.
- Der Anbieter muss im Zeitpunkt der Angebotsabgabe soweit möglich verbindliche Subunternehmerangebote erhalten haben. Aus diesen muss sich in jedem Fall ergeben, dass der Generalunternehmer spätestens zum Zeitpunkt der Offerteingabe seines Angebotes zu diesem Zeitpunkt über die Mittel und Infrastruktur des Subunternehmers verfügt und der Subunternehmer geeignet ist.
Der fehlende Nachweis darüber, dass der Generalunternehmer über die Mittel und Infrastruktur der Subunternehmer verfügt (um damit die eigene Eignung substituieren zu können), bzw. dass der Subunternehmer geeignet ist, führt zum Ausschluss des Angebots des Generalunternehmers.
3.7 Eignungskriterien
aufgrund der nachstehenden Kriterien:
Die Eignung der Anbieter wird aufgrund der folgenden Kriterien und der zum jeweiligen Kriterium aufgeführten Nachweise beurteilt. Für die Bewertung der Eignung gelten folgende MUSSKRITERIEN BEZIEHUNGSWEISE ANFORDERUNGEN:
EIGNUNGSKRITERIUM 1: TERMINEINHALTUNG UND AUFTRAGSERFÜLLUNG
- Hinreichende Fachkompetenz und Erfahrung in Projektierung und Ausführung in Projekten des öffentlichen Verkehrs sowie in der Schienfahrzeugindustrie, in ähnlicher Grösse und mit vergleichbarer Komplexität und Terminvorgaben.
- Gültige offizielle Zulassung im Bereich des Beschaffungsgegenstandes.
- Zweckmässiges Vorgehen bei Problemanalyse und Fehlerbehebung, Gewährleistung der Termineinhaltung (Projektbezogen).
- Einhaltung der Muss-Kriterien im Anforderungskatalog (Teil 4b der Ausschreibungsunterlagen).
EIGNUNGSKRITERIUM 2: ORGANISATORISCHE UND TECHNISCHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT
- Prozessorientiertes und zweckmässiges Vorgehen für die Vertragserfüllung, Problemanalyse und Fehlerbehebung.
- Ausreichende technische Ressourcen und Fertigungskapazität
- Ausreichende technische Dokumentation.
- Ausreichende qualifizierte personelle Kapazität.
- Organisationsstruktur des Unternehmers.
- permanente Vertretung in der Schweiz in deutscher Sprache während der Vertragserfüllung.
- Sicherstellung der Produktionskapazitäten für die Dauer der Vertragserfüllung.
EIGNUNGSKRITERIUM 3: GENÜGENDE FINANZIELLE UND WIRTSCHAFTLICHE LEISTUNGSFÄHIGKEIT
- Bonität
- Bankerklärung
- genügende Deckung für Haftpflichtfälle des Anbieters (Versicherung oder Ähnliches)
3.8 Geforderte Nachweise
aufgrund der nachstehenden Nachweise:
Im Falle von Subunternehmern gelten die Anforderungen gemäss Ziffer 3.6 dieser Publikation. Die unten mit einem Stern (*) hervorgehobenen Nachweise sind ebenfalls für jeden Subunternehmer gesondert abzugeben.
NACHWEISE ZU EIGNUNGSKRITERIUM 1:
- Referenz über Schienenfahrzeugprojekte, bei welchen die ZENTRALBAHN die ordnungsgemässe Erbringung der Leistungen überprüfen und insbesondere folgende Auskünfte einholen kann: Beschreibung des Referenzprojektes, (Kunde, Zeit und Ort der Leistungserbringung Projektumfang, Wert der Leistung, Rolle des Lieferanten innerhalb des Projekts, Projektorganisation, Projekterfolg, Stellungnahme (der damaligen Auftraggeberin)) ob die Leistungen den anerkannten Regeln der Technik entsprechen und ob sie ordnungsgemäss und rechtzeitig erbracht wurden; Darstellung Maximal 2x A3 einseitig.
- Kopien von aktuellen Zertifizierungsurkunden von anerkannten Prüfstellen für Spezialarbeiten, welche bei Erfüllung des Auftrages anfallen (z.B. Nachweis der Erfüllung der DIN 6700...etc).
- Bescheinigungen der amtlichen oder akkreditierten Qualitätskontrollinstitute, mit denen bestätigt wird, dass die durch entsprechende Bezugnahmen genau gekennzeichneten Leistungen bestimmten Spezifikationen oder Normen entsprechen.
- Vorgehenskonzept inkl. Zeitplan für die Dokumentation und Bestätigung der Termineinhaltung.
- Bestätigung, dass alle Muss-Kriterien aus dem Anforderungskatalog (Teil 4b der Ausschreibungsunterlagen) zu 100% erfüllt werden.
NACHWEISE ZU EIGNUNGSKRITERIUM 2:
- *) Nachweis eines unternehmensbezogenen Qualitätsmanagements (Zertifikat ISO 9001-04 oder gleichwertig); Beschreibung der Massnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungsmöglichkeiten und Projektentwicklungen des Unternehmens.
- *) Angaben über die technische Leitung oder die technischen Stellen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht, zwar insbesondere über diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.
- *) Bestätigung, dass vollständige Stücklisten und Zeichnungen der Systemkomponenten basierend auf der kleinstmöglich tauschbaren Einheit.
- Beschreibung der Personalkapazität (Administration und Produktion), technische Ressourcen und Ausstattung im Hinblick auf die Erbringung des zu vergebenden Auftrages.
- *) Unternehmensstruktur / Aktuelles Organigramm / Aufbau und Organisation des Anbieters / Standorte / Niederlassungen
- Erklärung des Anbieters für die Dauer der Vertragserfüllung, betreffend Sicherstellung einer permanenten Vertretung in der Schweiz in deutscher Sprache.
- Erklärung des Anbieters für die Dauer der Vertragserfüllung, betreffend Sicherstellung der Produktionskapazitäten.
NACHWEISE ZU EIGNUNGSKRITERIUM 3:
- beglaubigter Handelsregisterauszug oder beglaubigte Abschrift des Berufsregisters oder des Firmenbuches des Herkunftslandes des Anbieters.
- Erklärung, betreffend eines laufenden oder abgeschlossenen Insolvenzverfahren oder eines vergleichbaren gesetzlich geregelten Verfahrens über das Vermögen der Unternehmung (ohne Betreibungsregisterauszug).
- Für die letzten drei Geschäftsjahre vor der Ausschreibung: Jahresrechnung bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung, Anhang (Gliederung gemäss OR 663, 663a und 663b) sowie Mittelflussrechnung falls vorhanden inkl. letzter Prüfungsbericht der Revisionsstelle.
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie im Detail über den Umsatz im Bereich des Ausschreibungsgegenstandes, jeweils bezogen auf die der Ausschreibung vorangegangenen drei Jahren.
- Selbstdeklaration des Anbieters, dass Verhandlungen mit einer Bank über das Beibringen der finanziellen Sicherheitsleistungen stattgefunden haben und Bestätigung des sich verpflichtenden Instituts, dass bei einem allfälligen Zuschlag die finanzielle Sicherheitsleistung wie gefordert ausgestellt wird und dem Anbieter die entsprechenden Kredite (Bonitätsauskunft) gewährt werden. Die vorbehaltlose Akzeptanz der Musterformulare "Anzahlungsgarantie" bzw. "Gewährleistungsgarantie" muss vom Finanzinstitut bescheinigt werden.
- Nachweis, dass die in den Ausschreibungsbedingungen und im Vertragsentwurf aufgeführten Anforderungen an die finanziellen Sicherheitsleistungen und an das sich verpflichtende Institut erfüllt sind.
- Deckung für Haftpflichtfälle, Versicherung.
- Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
Die obgenannten Nachweise sind zwingend dem Angebot beizulegen.
Die ZB behält sich ausdrücklich das Recht vor, weitere Nachweise zu verlangen, mit den angegebenen Referenzfirmen direkt Kontakt aufzunehmen sowie eigene Erfahrungen in die Bewertung der Befähigung einzubringen.
3.9 Zuschlagskriterien
aufgrund der nachfolgenden Angaben:
 GRUNDSÄTZLICHES VORGEHEN:
Für die Bewertung des Angebotes gelten folgende Hauptkriterien, welche einander gegenübergestellt werden.
1. Qualität
2. Wirtschaftlichkeit
BEURTEILUNG:
1. QUALITÄT: 65 %
1.1 Umsetzung, Erfüllung der Anforderungen der ZB gemäss Anforderungskatalog Teil 4b der Ausschreibungsunterlagen: 60 % von 65 %
1.2 Gewähr zur vorgegebenen Einhaltung der Termine und Meilensteine in der erwarteten Qualität: 25 % von 65 %
1.3Erfüllung der Vorgaben im Vertrag und Anhänge: 10 % von 65 %
1.4Produktqualität: 5 % von 65 %
2. WIRTSCHAFTLICHKEIT: 35 %
2.1Preise: 100 % von 35 %
GESAMTBEWERTUNG:
Sämtliche Kriterien werden mit Noten von 0 bis 5 (0 = tiefster Wert, 5 = höchster Wert, Skalierung auf eine Kommastelle) bewertet.
Die so ermittelte Note wird mit der zugehörigen Gewichtung (%) des jeweiligen Unterkriteriums multipliziert.
Die Gesamtnote resultiert aus der Summe der Beurteilungen. Der Zuschlag wird an die Unternehmung mit der höchsten Gesamtnote erteilt.
Die ZB behält sich vor, die Anbietenden zur Plausibilisierung der Bewertung zu einer Präsentation einzuladen.
3.10 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen
Anmeldung zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen erwünscht bis: 24.02.2010
Kosten: Keine
3.11 Sprachen für Angebote
Deutsch
3.12 Gültigkeit des Angebotes
12 Monate ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote
3.13 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen
unter www.simap.ch
Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 25.02.2010 bis 12.03.2010
Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch
Weitere Informationen zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen: - BEZUG DER UNTERLAGEN:
Vor dem Bezug der Unterlagen müssen sich die Anbieter schriftlich oder per E-Mail und mit dem Vermerk "DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173" bei dem Auftraggeber (Ziffer 1.2) melden.
Die Anbieter müssen sich in www.simap.ch registrieren, um ab 25.02.2010 bis 12.03.2010 die Unterlagen runterzuladen.
- SPRACHE DER AUSSCHREIBUNGSUNTERLAGEN:
Die Ausschreibungsunterlagen sind nur in deutscher Sprache verfügbar.
- FORM UND MASSGEBLICHE VERSION:
Die Ausschreibungsunterlagen werden in elektronischer
Form im. SIMAP-Online zur Verfügung gestellt.
- ANFORDERUNG AN DIE ANGEBOTE UND MASSGEBLICHE VERSION:
Die ausgefüllten Angebote mit sämtlichen verlangten vollständigen Beilagen sind mit dem Vermerk "DIESELLOK FÜR DEN BAUDIENST TM 173" und "NICHT ÖFFNEN" in 3-facher Ausfertigung (Papierform und auf CD-ROM) einzureichen. Bei Abweichungen zwischen Papierform und elektronischer Version gilt die Papierversion (hard copy).
- SELBSTDEKLARATION DER ANBIETER:
Die Anbieter haben mit der Offerte das von ihnen ausgefüllte und unterzeichnete Formular "Erklärung des Anbieters betreffend Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen" einzureichen. Die Nichteinreichung bzw. die Nichtunterzeichnung dieses Dokumentes führt wegen Nichterfüllung einer Zulassungsbedingung zum Ausschluss des Verfahrens.
- KEINE ENTSCHÄDIGUNG:
Die Anbieter können für die Ausarbeitung ihres Angebotes keine Entschädigung beanspruchen.

4. Andere Informationen
4.1 Voraussetzungen für nicht dem WTO-Abkommen angehörende Länder
keine
4.2 Geschäftsbedingungen
Projektbezogener Vertragsentwurf der ZB.
MASSGEBLICHE AGB UND VERTRAGSBEDINGUNGEN:
Gemäss Art. 29 Abs. 3 der VoeB wendet die ZB in ihren Beschaffungsvorhaben grundsätzlich ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen oder diejenigen des Bundes an. Soweit die ZB kommerzielle, technische, vorgehensbezogene und rechtliche Vorbehalte der Anbieter akzeptiert, werden diese quantifiziert und auf die offerierten Preise aufgerechnet.
4.3 Verhandlungen
bleiben vorbehalten
4.4 Verfahrensgrundsätze
Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten.
4.5 Sonstige Angaben
MEHR- UND MINDERAUFWÄNDUNGEN:
Berücksichtigung von Mehr- und Minderaufwändungen: Führt ein Angebot zu veränderten Aufwendungen der ZB und Dritter für Arbeiten im Rahmen der Ausführung (Benutzung von Anlagen der ZB, Personal, Sicherheit, Lieferungen, Projektierung, Projektleitung usw.), werden diese Minder- oder Mehraufwändungen zur Vergleichbarmachung der Angebote von der Eingabesumme abgezogen resp. dieser aufgerechnet.
VORBEHALTE:
Vorbehalten bleiben in jedem Fall die Genehmigung und die Beschaffungsreife des Projektes, sowie die Kreditgenehmigung und die Zustimmung der zuständigen Organe der ZB und die Rechtskraft der Beschaffungsverfügungen der ZB.
MASSGEBLICHER AUSSCHREIBUNGSTEXT:
Bei Widersprüchen zwischen dem deutschen und dem französischen Ausschreibungstext geht der deutsche Text vor. Rechtlich massgebend ist einzig die Publikation in www.simap.ch (Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz).
RECHTSMITTELBELEHRUNG:
Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BoeB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 3000 Bern 14 erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen.
4.6 Offizielles Publikationsorgan
www.simap.ch

Ganze Publikation anzeigen

Toutes les données et références ne sont pas garanties et n'ont pas de vertu légales. Ceci n'est pas une publication officielle. Déterminantes sont les données FOSC apposées d'une signature électronique du seco.